Wir durften im 1. Halbjahr 2026 eine starke Schweizer Wirtschaft erleben. Mit den anhaltenden weltweiten Krisen, speziell in der Automobilindustrie, erwarten wir im 2. Halbjahr leider eine kleine Abkühlung. Auch die weiterhin sehr hohen Benzin- und Dieselpreise treiben die Inflation an und schwächen die Wirtschaft.
Nebst den Dieselpreisen gilt unsere grösste Sorge dem Fachkräftemangel. Nur dank grossen Anstrengungen und stetiger Aus- und Weiterbildung gelingt es uns, die LKWs auf den Strassen zu halten. Sorgen machen uns auch die stets steigenden Versicherungskosten sowie die Preissteigerungen für Fahrzeuge, Aufbauten und Ersatzteile. Im vergangenen Jahr haben wir zudem grosse Investitionen in unsere Logistikgebäude getätigt.
Auch aufgrund der Tatsache, dass wir im Jahr 2026 keine Preiserhöhungen vorgenommen haben, rechnen wir im Jahr 2027 in der Schweiz mit steigenden Transport- und Logistikkosten von 2 bis 3 %.
International sehen wir uns ebenfalls mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert. Höhere Mautabgaben in Holland und Belgien, grosse Schwankungen in den Transportkapazitäten sowie eine ausufernde Bürokratie (speziell im Zollbereich) in verschiedenen Ländern zwingen uns zu Tariferhöhungen von 4 bis 7 %.